Kinderschänder (26) in Kärnten festgenommen

Über verschiedene Social-Media-Kanäle kontaktierte der Mann hunderte Mädchen.
Über verschiedene Social-Media-Kanäle kontaktierte der Mann hunderte Mädchen.Unsplash/Symbolbild
3.000 Euro versprach ein 26-Jähriger jungen Mädchen in Kärnten für Fetisch-Videos. Er soll Hunderte Mädchen kontaktiert haben, Geld bekam keines.

Ein 26-jähriger Mann aus Villach steht laut Landespolizeidirektion Kärnten im Verdacht, seit zumindest Anfang 2020 unzählige Mädchen, überwiegend aus Kärnten, via Social-Media-Kanälen angeschrieben und für die Anfertigung von Videos mit geschlechtlichen Fetischhandlungen ein Entgelt bis zu 3.000 Euro versprochen zu haben.

Laut derzeitigem Ermittlungsstand der Polizei kam es mit zumindest sieben Mädchen im Alter zwischen 12 und 16 Jahren zu Fetischhandlungen. In Folge verkaufte der 26-Jährige diese Videos auf einschlägigen Fetischplattformen. Diese wurden so angefertigt, dass man weder die Mädchen, noch den 26-Jährigen erkennen oder identifizieren kann.

Hunderte Mädchen angeschrieben

Im Zuge der Ermittlungen konnten bislang von auf Sexualdelikte spezialisierten Beamten des Landeskriminalamtes Kärnten 16 Opfer ermittelt werden. Bei manchen blieb es lediglich beim Versuch diese zu den Handlungen zu überreden. Vom versprochenen Entgelt bekam lediglich ein Mädchen 20 Euro.

"Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass es noch weitere Opfer gibt. Die Dunkelziffer könnte durchaus höher sein, da der Mann hunderte Mädchen via Social-Media Kanälen kontaktierte", so die Polizei. Am 5. Dezember 2020 wurde der Mann an seiner Wohnadresse festgenommen und in die Justizanstalt Klagenfurt eingeliefert.

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