Kinderwagen rollte auf Gleise: Mutter verurteilt

Bild: fotokerschi e.U.

Die Mutter jenen Mädchens, das im April samt Kinderwagen auf die Gleise am Bahnhof Ebelsberg rollte und von einem Zug erfasst wurde, ist nun verurteilt worden. Sie wurde wegen fahrlässiger Tötung schuldig gesprochen, da sie die Bremsen des Wagerls nicht angezogen hatte.

Die Mutter jenen Mädchens, das im April wurde, ist nun verurteilt worden. Sie wurde wegen fahrlässiger Tötung schuldig gesprochen, da sie die Bremsen des Wagerls nicht angezogen hatte.

Nur einen kurzen Augenblick ließ eine 33-jährige Mutter im April ihr Baby im Kinderwagen am Bahnsteig in Linz-Ebelsberg allein. Die Sogwirkung eines vorbeifahrenden Zuges zog das Wagler samt Kind auf die Schienen, das 18 Monate alte Mädchen war sofort tot.

Anklage

Danach wurde die Mutter wegen fahrlässiger Körperverletzung angeklagt. Sie hatte vergessen, die Bremsen des Wagerls anzuziehen. Außerdem ist sie nicht zum Kinderwagen zurückgekehrt, als die Durchfahrt des Zuges angekündigt wurde. Der Prozess ging nun mit einem rechtskräftigen Urteil zu Ende.
Das Linzer Gericht teilte am Dienstag mit, dass die Frau wegen fahrlässiger Tötung zu drei Monaten bedingter Haft verurteilt wurde. Die Tatsache, dass sie unbescholten war, ihr Tat gestanden hatte wirkten strafmildernd. Weitere Gründe: Die Begeghung durch Unterlassung und die besondere menschliche und familiäre Tragödie.

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