Kinderwagen-Unglück: Mutter droht nun Prozess

Bild: fotokerschi e.U.

Nach dem schrecklichen Unfalltod eines Mädchens (18 Monate), das am Mittwoch am Bahnhof Ebelsberg (Oberösterreich) überrollt wurde, laufen die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft auf Hochtouren.

Auf den bereits ausgewerteten Aufzeichnungen der Überwachungskameras ist das Unglück nicht klar zu sehen. Die Polizei geht davon aus, dass der Buggy von einem vorbeirasenden Zug angesaugt wurde, eine Obduktion steht noch aus.

Der Mutter (33), die ihr Kind allein ließ, um Tickets zu kaufen, droht nun ein Gerichtsverfahren wegen fahrlässiger Tötung. Der Strafrahmen beträgt ein Jahr.

 

Entholzer will Bahnsteige überprüfen

Nach dem Drama um ein 18 Monate altes Mäderl am Bahnhof in Linz-Ebelsberg Mittwochvormittag, zeigt sich Landeshauptmann-Stellvertreter Reinhold Entholzer (SPÖ), der für die Verkehrssicherheit und den Öffentlichen Verkehr in Oberösterreich zuständig ist, "bestürzt und schockiert".

Um solche Unfälle in Zukunft zu verhindern, will Entholzer die Sicherheitsvorkehrungen überprüfen lassen und sich die Bahnsteige genauer ansehen, wie er auf Anfrage von "Heute" am Donnerstag erklärte.

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