Arzt schneidet all das aus Arm von Russen-"Popeye"

Grund für diese Muckis ist nicht jahrelanges Training, sondern gespritzter Synthol-Ersatz. (Video: Tamedia/Vizzr; Archiv 2018)
Grund für diese Muckis ist nicht jahrelanges Training, sondern gespritzter Synthol-Ersatz. (Video: Tamedia/Vizzr; Archiv 2018)
Möchtegern-Muskelprotz Kirill Tereshin konnte seine Arme kaum noch bewegen. Jetzt haben Ärzte ganze 1,5 Kilo an völlig vernarbtem Gewebe herausoperiert – das war aber noch längst nicht alles.
Er wollte aussehen wie Arnold Schwarzenegger, doch anstatt für seinen Traumbody Monate in der Muckibude zu schwitzen, hat Kirill Tereshin etwas nachgeholfen. Er hatte sich mit Öl und Vaseline die Oberarme auf einen Umfang von 60 Zentimeter aufgespritzt. Jetzt trägt er der Russen-"Popeye" die Folgen seines Handelns – auf dem Operationstisch.

Schon beim ersten Eingriff hat der behandelnde Chirurg Dimitry Melnikow eine Unmenge an totem Gewebe aus einem von Tereshins geliebten "Bazooka"-Armen geholt. In einem verstörenden Video präsentiert der Arzt einen riesigen Klumpen an vernarbtem und abgestorbenem Gewebe.



CommentCreated with Sketch.2 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Dabei weist der Mediziner daraufhin, dass das gerade einmal ein Viertel ist, und sich der junge Russe noch mindestens drei weitere Male unters Messer legen muss.

Keine leichte Aufgabe, wie Melnikow weiter erklärt: "Alles muss entfernt werden, aber wir müssen dabei die Venen, Nerven und andere Funktionen der Extremität erhalten."



"Popeye" Kirill Tereshin gibt sich geläutert. Immerhin hatten ihn Mediziner bereits Ende 2017 gewarnt, dass ihm bald eine Amputation drohen könnte. Es ist noch gar nicht lange her, dass der 23-Jährige alle Warnungen in den Wind schlug und posierte lieber mit seinen "Bazookas", wie er seine geliebten Oberarme immer nannte.



Die Nebenwirkungen seiner "Muskelkur" bekam der Arbeiter recht schnell zu spüren. Weil er nicht das bei Bodybuildern übliche Synthol verwendete, fing sein Gewebe schnell an abzusterben und zu vernarben. Es wurde hart wie Stein, die Arme glühten permanent mit erhöhter Temperatur. Erst als die Schmerzen auf den ganzen Körper übergriffen, suchte Tereshin Hilfe und fand sie bei der Aktivistin Alana Mameva. Sie hatte daraufhin die rettenden OPs in die Wege geleitet.

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