Klage gegen "Stranger Things" zurückgezogen

Am 7. Mai hätte der Gerichtsprozess starten sollen, nun machte der Kläger einen Rückzieher.
Charlie Kessler hatte Matt und Ross Duffer, den Schöpfern von "Stranger Things", vorgeworfen, ihm das Konzept der Hitserie gestohlen zu haben. Seinen Angaben zufolge stellte er den beiden seine Idee im Jahr 2014 bei einem Empfang am Tribeca Film Festival vor.

Dabei ging es um eine Reihe von "Urban Legends" und eine aufgelassene Militärbasis in Montauk, New York. Als Netflix "Stranger Things" ankündigte, witterte Kessler ein Plagiat – nicht zuletzt, weil die Serie ursprünglich den Titel "Montauk" trug.

Kein Wort mehr verlieren

Am 7. Mai hätte der Prozess starten sollen. Kurzfristig zog Kessler die Klage jedoch zurück. "Nachdem ich die vorab aufgenommenen Zeugenaussagen von meinem Rechtsexperten gehört habe, ist es nun klar für mich, dass, unabhängig davon, was ich in der Vergangenheit geglaubt habe, meine Arbeit nichts mit der Entstehung von 'Stranger Things' zu tun hatte", erklärte der Regisseur und Drehbuchautor (via "Variety").

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"Dokumente aus den Jahren 2010 und 2013 beweisen, dass die Duffers ihre Show unabhängig entwickelt haben. Als Konsequenz daraus habe ich meine Behauptung zurückgezogen und werde mich nicht mehr zu diesem Thema äußern."

Bei den besagten Dokumenten handelt es sich um E-Mails, in denen sich die Duffers über die Entwicklung von "Stranger Things" austauschten.

Neuer Film mit Netflix-Star

Kesslers Timing dürfte für wilde Spekulationen sorgen. Was hinter den Kulissen des verhinderten Prozesses geschehen ist, bleibt in jedem Fall vorerst unklar. Dass der Filmemacher demnächst den Film "Lapham Rising" mit Netflix-Star Kiernan Shipka ("Chilling Adventures of Sabrina") inszeniert, gibt den Gerüchten jedenfalls Zündstoff.

(lfd)



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