Seit 16. Juni läuft die erste Auflage des vom Innenverteidiger in seinem Heimatort Sirnitz organisierten "Hinti Cups" - einem Hobbyfußballturnier mit 84 Mannschaften. Die Veranstaltung hatte vor dem Start für Aufsehen gesorgt, schließlich wurde eine Geschäftsbeziehung zum ehemaligen Grazer FPÖ-Gemeinderat Heinrich Sickl, dem ein Naheverhältnis zur extremen Rechten nachgesagt wird, öffentlich. Hinteregger distanzierte sich freilich, löste die Verbindung zum Gesellschafter seiner "Hinti Event GmbH" auf.
Bei Eintracht Frankfurt stehen die Zeichen jedoch nicht auf Trennung - zumindest, wenn es nach dem ÖFB-Star geht. Nach kritischen Aussagen über einen von Vereinsseite angedachten Transfer des 29-Jährigen im Sommer lud Eintracht-Boss Markus Krösche den Innenverteidiger zu einer Aussprache vor. Diese soll nun in der nächsten Woche über die Bühne gehen.
Hinteregger, dessen Vertrag beim Europa-League-Sieger noch bis 2024 läuft, denkt jedoch nicht daran, Frankfurt zu verlassen, wie er gegenüber der "Krone" erzählte. "Die Transfergerüchte sind Blödsinn. Ich wechsle auch nicht - wie kolportiert - zu Hertha Berlin."
Stattdessen gab der Kult-Fußballer ein heutzutage ungewöhnliches Treue-Bekenntnis zur Eintracht ab: "Ich werde meine Profi-Karriere definitiv bei Eintracht Frankfurt beenden." Ob das auch die Eintracht-Verantwortlichen so sehen...?