Kleine Schnecke legt Bahnnetz in Japan lahm

Im Süden Japans hat eine einzige kleine Schnecke einen Stromausfall ausgelöst und so Dutzende Züge zum Stillstand gebracht.
Ende Mai ist es wegen einer Schnecke zu einer Lahmlegung des Bahnnetzes im Süden Japans gekommen. Die Schnecke hatte einen Stromausfall verursacht. Das gab der Eisenbahnbetreiber JR Kyushu am Sonntag bekannt.

"Wir haben den für den Stromausfall verantwortlichen Apparat ausfindig gemacht. Wir dachten anfangs, es handle sich um einen Defekt, aber es stellte sich heraus, dass es eine tote Schnecke war", so ein Sprecher. Lokalen Medienberichten zufolge sei die Schnecke verbrannt, nachdem sie einen Kurzschluss ausgelöst hatte. Dabei seien Dutzende Züge zum Stillstand gekommen.

Der Stromausfall betraf zwei Strecken sowie 12.000 Passagiere in der Region Kyushu. 26 Bahnfahrten mussten gestrichen werden, auch weitere Verbindungen waren betroffen. Das Ergebnis: ein ungewohntes Chaos in dem für sein effizientes und pünktliches Bahnsystem bekannten Japan.

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(rfr)

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