Kleiner Bub (2) stürzt bei gestelltem Foto ins Meer

Auch ein Notarzthubschrauber war bei der Rettung von Mutter und Sohn in Zinnowitz im Einsatz.
Auch ein Notarzthubschrauber war bei der Rettung von Mutter und Sohn in Zinnowitz im Einsatz.Tilo Wallrodt / dpa / picturedesk.com
Für ein Urlaubsfoto brachte eine Mutter in Mecklenburg-Vorpommern ihr Kind in Lebensgefahr. Es stürzte mehrere Meter tief in die Ostsee. 

Der Vorfall löste laut der "Sächsischen Zeitung" einen großen Rettungseinsatz aus. Eine Mutter (34) hatte für ein schmuckes Ferienfoto im Badeort Zinnowitz an der Ostsee ihr Kind auf die sogenannte Seebrücke mitgenommen und dort aufs Geländer gesetzt, wie Zeugen berichteten.

Dabei stürzte der laut "Bild" zwei Jahre alte Bub von der Brüstung mehrere Meter tief in die Ostsee.

Die erschrockene Mama sprang laut der Polizei dem Kind sofort hinterher und verletzte sich dabei schwer am Fuß: An der Stelle, wo es geschah, ist das Wasser je nach Gezeiten sehr flach. Der Unterschied zwischen Ebbe und Flut beträgt laut Tideschart rund 3,5 Meter.

Mutter und Kind wurden geborgen und ins Spital gebracht. Der Bub blieb wie durch ein Wunder unverletzt.

Ob das Foto zustande kam und sich das Risiko lohnte, wurde nicht bekannt. Fakt ist, dass Menschen für eindrückliche Fotos immer wieder ihr Leben riskieren – und manchmal auch verlieren. Laut einer Fachzeitschrift sterben weltweit wesentlich mehr Menschen bei Selfie-Aufnahmen als durch Haiangriffe.

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