Kleines Glücksspiel: "Aus kostet 8.000 Jobs"

Bild: Novomatic

Knapp ein Jahr vor dem Auslaufen des Kleinen Glücksspiels in Wien erhöht der Glücksspielkonzern Novomatic den Druck: "Wir brauchen noch heuer eine Regulierung, weil sonst das Automatenspiel zwangsläufig in die Hinterzimmer und damit in die Illegalität abwandert", warnt Novomatic-General Franz Wohlfahrt am Rande der weltgrößten Glücksspiel-Messe (International Casino Exhibition, London).

Knapp ein Jahr vor dem Auslaufen des Kleinen Glücksspiels in Wien erhöht der Glücksspielkonzern Novomatic den Druck: "Wir brauchen noch heuer eine Regulierung, weil sonst das Automatenspiel zwangsläufig in die Hinterzimmer und damit in die Illegalität abwandert", warnt Novomatic-General Franz Wohlfahrt am Rande der weltgrößten Glücksspiel-Messe (International Casino Exhibition, London).

"Der Stadt würden pro Jahr rund 60 Mio.  an Vergnügungssteuern entgehen", so Wohlfahrt. Und: Insgesamt bedeute ein Ende des Kleinen Glücksspiels den Verlust von bis zu 8.000 Arbeitsplätzen – allein 1.000 bei Novomatic. Die Stadtregierung sei gefordert. Hier zeigte sich Wohlfahrt vorsichtig positiv: "Wir vertrauen in den nächsten Monaten auf eine legistische Lösung. Und auf die Einsicht und Besonnenheit der Politiker, etwa von Bürgermeister Michael Häupl."

Immerhin sei Wien von Niederösterreich um geben, wo es eine entsprechende Regulierung gibt. Und auch das Beispiel Oberösterreich habe gezeigt, dass es mit Normierungen möglich gewesen ist, 20 Jahre Illegalität zu beenden – mit Zustimmung von SPÖ und Grünen.

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