In der fünften "Let's Dance"-Folge gab es für Amira Pocher von der Jury 25 Punkte. Eigentlich keine schlechte Bewertung. Ihre Ehemann Oli sah das offenbar anders. Seiner Meinung nach hätte sie viel mehr Punkte für ihre Performance kriegen sollen.
Via Instagram regte er sich lauthals darüber auf: "Dann tanzt Amira einen sensationellen Contemporary, der hoch anspruchsvoll ist und dann gibt es da von Motsi und Jorge 8 Punkte, von Llambi allerdings 9." Dabei stichelte er auch gegen Leichtathlet Mathias Mester, der ebenfalls an der Show teilnimmt. "Aber, wenn ein Kleinwüchsiger im Kaktus-Kostüm tanzt und sich komplett vertanzt, dann gibt's 9 Punkte dafür. Das verstehe ich nicht", schimpfte Pocher.
Ein Spruch, der für Mobbing-Experte Carsten Stahl definitiv zu weit geht. Die Körpergröße von Mester zu erwähnen, sei absolut unnötig gewesen. "Auch Herr Pocher hat keinen Freifahrtschein, andere Menschen zu erniedrigen und zu demütigen", betonte er im Gespräch mit "Abendzeitung München".
Er hat Pocher deswegen bereits kontaktiert –allerdings ohne Erfolg: "Wir haben telefoniert und ich habe ihm klar und deutlich meine Meinung gesagt. Eingesehen oder verstanden hat er sein Fehlverhalten nicht." Stahl erklärt weiter: "Gewalt ist niemals der richtige Weg oder eine Rechtfertigung. Allerdings gilt das auch für seelische und psychische Gewalt, die Oliver Pocher mit seinen Erniedrigungen sowie verachtenden und beleidigenden Aussagen auf dem Rücken anderer Menschen betreibt." Er hofft, dass Pocher endlich mit den Erniedrigungen aufhört.