Kletterpark startet mit neuem Escape Room

Im Wiener Gänsehäufel kann man nicht nur ins kühle Nass abtauchen, sondern im Klettergarten auch hoch hinaus. Neu ist heuer eine dritte Station des Outdoor Escape Rooms.
Das Wiener Gänsehäufel in der Donaustadt ist sein Jahren ein Eldorado für Sport und Freizeit. Doch wem das Baden im kühlen Nass zu langweilig ist, ist im benachbarten Hochseilklettergarten genau richtig.

Zehn Parcours mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad und einer Länge von über 1.500 Metern gilt es hier durch Geschick, Balance und Muskelkraft zu überwinden. Um die 79 Plattformen in Höhen bis zu acht Metern zu erreichen, müssen Reifen durchtaucht, Fischernetze durchklettert und auf Snowboards oder Schaukelpferden balanciert werden.

Abheben auf 26 Flying Foxes

Der "Heute"-Test zeigt: Es ist anstrengender als es zunächst – und vor allem von unten – aussieht. Durchhalten lohnt sich aber auf jenen Fall, den am Ende der Parcours wartet eine steile Abfahrt mit einem von 26 Flying Foxes, die wirklich Spass macht. Zudem gibt es einen eigene Flying Fox-Route, die mit Fun-Elementen wie Tellerlift oder fliegendem Sessel aufwartet.

CommentCreated with Sketch.2 Kommentar schreiben Arrow-RightCreated with Sketch. Zehn spannende Parcours warten auf mutige Kletterer:



(Bild: Hochseilklettergarten im Gänsehäufelbad)

Für Besucher, die lieber am Boden bleiben, steht der Niederseilgarten zur Verfügung. Doch leicht ist dieser auch nicht, nur wenige schaffen es, eine knapp 2,5 Meter lange Strecke durchzuhangeln. Doch keine Sorge: die Guides, darunter Katja (26), die "Heute" durch die Anlage führte, haben stets ein genaues Auge auf die Kletterer und können eingreifen, wenn es schwierig wird. Katja arbeitet seit 2011 im Klettergarten im Gänsehäufel und hat die Parcours bereits tausende Male bezwungen. "Wir machen jeden Tag in der Früh auf jeder einzelnen Strecke einen Check, dazu klettern ein bis zwei Guides die Routen ab", erzählt sie.

Durch diese Erfahrung und Routine sind die Mitarbeiter auch schnell bei den Besuchern, wenn sich diese in den Seilen verheddert oder sie die Kraft verlässt. So wie bei einem Schüler, der zur gleichen Zeit wie "Heute" durch die Bäume kletterte, dabei von einer Holzsprosse rutschte und in den Sicherungsseilen hing. Nach der Rettung per Leiter konnte es aber rasch weitergehen.

Durch die ansteigenden Schwierigkeitsgrade ist der Hochseilklettergarten sowohl für Kinder als auch Erwachsene geeignet. Anforderung ist jedoch eine Körpergröße von mindestens 110cm, abgestimmt auf das Alter (unter 8 Jahren nur in Erwachsenenbegleitung in den gelben Parcours, unter 10 Jahren nur in Erwachsenenbegleitung in den hellblauen, blauen und grauen Parcours) dürfen die verschiedenen Parcours begangen werden.

Body-Surfing auf der Waterslide-Strecke

Für Spass und Freizeit-Action sorgen auch der Giant Swing (hier springt man von einer Spezial-Plattform auf acht Metern Höhe), der Pumptrack, auf der man mit Fahrrad und Roller scharfe Kurven drehen kann, Boulderwand und der Slackline-Parcours. Auch hier ist Technik und gutes Gleichgewicht gefragt. Für die heißen Sommermonate sind die Waterslide (hier brettert man mit dem Körper über eine "Wasserstraße" oder die Skimboard-Board, auf dem mit einem Brett gesurft wird, ideal.

Klettergarten-Guide Katja erzählt, was es heuer neues gibt:

Klettergarten bringt neuen Escape Room
Klettergarten bringt neuen Escape Room


(Video: Heute)

Nach dem Kannibalen-Dorf kommt der Badeschluss

Seit kurzem gibt es im Hochseilklettergarten im Gänsehäufel auch den ersten Outdoor Escape Room Wiens. Zwischen zwei bis fünf Spieler ab 14 Jahren müssen hier knifflige Rätsel lösen. Seit heuer gibt es neben der Station "Ausgrabungsstätte" und dem "Kannibalendorf" auch den "Badeschluss".

Durch eine gemeinsame Geschichte sind die drei Etappen miteinander verbunden. Die Spieler haben maximal 75 Minuten Zeit, des Rätsels Lösung zu finden und aus dem Park zu entkommen.

Hochseilklettergarten im Gänsehäufel bis Oktober geöffnet

Wer jetzt Lust bekommen hat und den größten Abenteuerpark Wiens selbst testet will, hat noch bis Ende Oktober dazu Gelegenheit. Bis 16. September gibt es auch viermal täglich einen Shuttlebus, der die Besucher vom Info-Point vor dem Haupteingang ins Gänsehäufelbad in den Klettergarten bringt (

Abholzeiten täglich um 11, 13, 15 und 17 Uhr). An Samstagen, Sonn- und Feiertagen gibt es zwischen 10 und 17 Uhr zusätzliche Abholzeiten zu jeder vollen Stunde.

Der Eintritt in den Klettergarten kostet für Kinder bis 10 Jahre 14 Euro, bis zum 16. Geburtstag 20 Euro, alle darüber zahlen 26 Euro. Der Preis für den Outdoor Escape Room beginnt für zwei Personen bei 70 Euro und steigert sich pro Spieler um zehn Euro. Alle Infos zu den Parcours, Öffnungszeiten und Preise gibt es auch hier.

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