Kletterwand und Hecken zum Naschen im Wanda Lanzer-Park

Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky und Wiedens Bezirkschefin Lea Halbwidl (beide SPÖ) im neu gestalteten Wanda Lanzer-Park.
Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky und Wiedens Bezirkschefin Lea Halbwidl (beide SPÖ) im neu gestalteten Wanda Lanzer-Park.PID/Martin Votava
Der Park wurde komplett umgestaltet. Neben einem neuen Spielplatz mit Kletterwand, bietet er auch mehr Grün und erfrischende Zonen.

Der rund 1.100 m² große Wanda-Lanzer-Park (Wieden) wurde in den vergangenen Monaten von den Wiener Stadtgärten komplett neugestaltet und zu einem attraktiven Aufenthaltsort aufgewertet. Mehr Grünflächen, schattenspendende Bäume, eine Kletterwand und ein erweiterter Kinderspielplatz laden ab morgen, Montag, zum Plaudern, Erholen und Spielen ein.

"Ein gutes Leben in Wien braucht das Drehen an den großen Klimarädern, es braucht aber auch ganz konkrete Projekte in Bezirken, die unsere Stadt grüner und kühler machen", freut sich Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ), der sich schon vor der offiziellen Eröffnung mit Bezirkschefin Lea Halbwidl (SPÖ) ein Bild vom neuen Park machte. "Mit mehr Grün, Hochbeeten, einer Naschbeerenhecke und modernen Spielgeräten setzt der Bezirk die geäußerten Wünsche der Wiednerinnen und Wiedner um", betont die Bezirksvorsteherin.

Schatten und Wasserelemente sorgen für Abkühlung im Sommer

Im Zuge der Umbauarbeiten des Wanda-Lanzer-Parks wurde ein besonderes Augenmerk auf die Reduzierung von Hitzeinseln gelegt. Ein neuer Wasserspielbereich mit Wasserrinne und Anstaumöglichkeit sowie ein Trinkbrunnen bieten eine Gelegenheit für Abkühlung an heißen Sommertagen. Zudem sorgen neue Baumpflanzungen für mehr Schatten sowie Stauden- und Gräserbeete für zusätzliches Grün. Eine Schattenpergola über einer Tisch-Bank-Kombination bietet Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung.

Auch eine Neugestaltung des Kinderspielplatzes fand durch den Umbau statt. Eine Kletterwand bietet Spaß und Herausforderung, während eine Nestschaukel eine aufregende Zeit im Park garantiert. Eine neu angelegte Hangrutsche rundet ein weiteres Areal zum Toben und Spielen für jüngere Besucherinnen und Besucher ab.

Ein "Park" für alle Generationen

Im Sinne eines Mehrgenerationenparks liegt der Fokus auf gleichermaßen nutzbaren Spiel-und Aufenthaltsbereichen. Ein Nachbarschaftsgarten mit insgesamt fünf Hochbeeten leistet diesem Anliegen Folge. Die zusätzliche Installation von Pedaltrainern bietet eine Möglichkeit für Bewegungsförderung und Koordinationstraining. Außerdem wurde eine alte Telefonzelle zum Bücherschrank umfunktioniert, der den literarischen Austausch im Grätzl anregen soll: Gebrauchte Bücher können hier gespendet werden und so ein neues Zuhause finden. Mit Hilfe eines Beteiligungsverfahrens konnten die Wünsche der Anrainerinnen und Anrainer berücksichtigt werden. So wurde die Parkanlage zu einem attraktiven Aufenthaltsort für alle.

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