Klima-Aktivisten wollen Wien für eine Woche "lahmlegen"

Aktivisten der "Letzen Generation" bei einer Straßenblockade in Innsbruck.
Aktivisten der "Letzen Generation" bei einer Straßenblockade in Innsbruck.Twitter: Letzte Generation Österreich
Aktionen der Klima-Aktivisten der "Letzten Generation" mehren sich. Laut der "Krone" ist ab dem 9. Jänner eine Großaktion der Gruppe in Wien geplant. 

Europaweit machen die Klima-Aktivisten der "Letzten Generation" mit ihren Aktionen auf sich aufmerksam. Zuletzt gab es in Innsbruck mehrere Verkehrsblockaden, während in Berlin ein öffentlicher Christbaum geköpft wurde – "Heute" berichtete. Laut der "Krone" kam es in Innsbruck zu einer Infoveranstaltung für Interessierte, aus der nun Geheiminformationen öffentlich gemacht wurden.

Die "Krone" war verdeckt bei der Veranstaltung dabei, für die Martha Krumpeck, Mitbegründerin der "Letzten Generation", extra nach Innsbruck gereist war. Laut der dort getätigten Aussagen könnte es nach dem Jahreswechsel auch in Wien zu Chaos durch Aktivisten der "Letzten Generation" kommen. 

Nun soll Wien an der Reihe sein

Krumpeck habe davon gesprochen, dass "jetzt nur noch der zivile, aber gewaltfreie Widerstand" als Mittel zur Verfügung stehe, nachdem andere Versuche gescheitert wären. Nach dem Fokus auf den Verkehr wolle man sich der zunehmenden Bodenversiegelung in Österreich widmen. 

Nach einer kurzen Pause über die Weihnachtsfeiertage, "damit die Menschen die besinnliche Zeit genießen können", soll es am 9. Jänner in Wien so richtig losgehen: Eine Woche lang wolle man täglich Wien "lahmlegen". Jene Aktivisten, die nicht extra nach Wien reisen können, bittet Krumpeck, im eigenen Bundesland Chaos zu stiften.

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