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Klimaoase St. Valentin: Ein Rückzugsort für heiße Tage

Die niederösterreichische Gemeinde St. Valentin ist eine echte Klimaoase – dank eines kühlen, schattigen Rückzugsorts für heiße Tage.
Irma Basagic
20.06.2023, 16:42
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PROJEKTNAME: Klimaoase St. Valentin
PROJEKTTRÄGER: Renate Schmid
KATEGORIE: Gemeinde & Städte
THEMENBEREICH: Grünräume
TEILNEHMERZAHL: ca. 50
PROJEKTSTART: 01. Juni 2020
STATUS: Abgeschlossen.
REGION: St. Valentin / Niederösterreich
INSTITUTIONALISIERT ALS: In die Verwaltung integriert
WIRKUNGSFELD: In- und Ausland

Darum geht es beim Projekt

Mit der Klimaoase wurde ein kühler, schattiger Rückzugsort für heiße Tage im Ortskern von St. Valentin geschaffen. Durch die bereits vorhandenen Rahmenbedienungen mit ausgewachsenen Bäumen und einem durchfließenden Bach kann mit geringen Kosten ein gutes Bespiel für eine solche Kühle Oase geschaffen werden.

Dieses "Best-Practice-Beispiel" soll einen Standard setzen und den Wert von Orten wie diesen im urbanen Raum aufzeigen. Diese Maßnahme zielt besonders auf den Schutz vulnerabler Gruppen wie Kinder oder alte Menschen ab, daher ist diese eine Investition in die Zukunft.

Umbauarbeiten in St. Valentin auf dem Weg zur Klimaoase
Foto: zVg

Heute For Future-Award im Gespräch mit Renate Schmid

Was zeichnet das Projekt aus bzw. wie unterscheidet es sich von anderen?

Renate: Die Maßnahmen leisten einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Stadt St. Valentin. Hochqualitative öffentliche Aufenthaltsorte werden ja von der Bevölkerung gewünscht.

Ein klimafitter Mustergarten, welcher bestens für die bevorstehenden klimatischen Veränderungen geeignet ist und mit vielen heimischen Gewächsen ein trockenes uns heißes Klima toleriert.

Weiters wurde durch die Ufernutzung und die Umgestaltung des Bachbettes sogar eine Verbesserung des hydromorphologischen Zustands bewirkt.

Es gehörten noch mehr solcher tollen Projekte durchgeführt.

Was sollte geschehen, damit die praktische Arbeit erleichtert wird? Wer sollte aktiv werden?

Renate Schmid: Die Maßnahme zielt darauf ab, die natürlichen Funktionen von Ökosystemen zu erhalten oder zu verbessern und somit "Resilienzen" zu schaffen.

Haben Sie sich am Beginn Ihres Projektes an einem anderen Modellprojekt orientiert?

Renate Schmid:Nein.

Ist Ihr Projekt bereits in anderen Regionen nachgemacht worden? Wenn ja, an welchem Standort?

Renate Schmid:Ja. 

Glauben Sie, dass Ihr Projekt auch anderswo durchgeführt werden könnte? Wenn ja, welche Voraussetzungen sollten erfüllt sein?

Renate Schmid:Ja, auch anderswo in Österreich.

Welche Voraussetzungen sollten erfüllt sein, dass Ihr Projekt anderswo nachgemacht werden könnte?

Renate Schmid: Die Stadtgemeinde wurde durch die KLAR (Klimawandel-Anpassungsmodellregion Amstetten Nord), Manager Herrn Klemens Willim betreut. So wurde der Hauptplatz mit zwei Maßnahmen Klima-fit gestaltet.

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