Klinik vertauschte Spender: Paar bekam falsches Baby

Bild: iStock (Symbol)
Eigentlich sollte es am Montag ein recht kurioser Prozess am Gericht Wr. Neustadt werden: Ein nigerianisches Paar hatte ein zu helles Kind bekommen, klagte die Kinderwunschklinik. Im letzten Moment gab es eine Einigung.
Der Fall hatte damals für Aufsehen gesorgt: Ein schwarzes Paar hatte mit Hilfe einer Kinderwunschklinik in NÖ ein Kind bekommen. Aber: Das Wunschkind war zu "hell", statt tiefschwarz nur hellbraun.

Das Paar zerstritt sich daraufhin, der Mann glaubte sogar, dass die Frau ihn mit einem weißen Mann betrogen hätte ("Heute" berichtete). Doch das Pärchen versöhnte sich wieder und klagte auf Schmerzensgeld. DNA-Tests bestätigten in der Folge, dass der Papa, der sich rührend um das Kleine kümmert, nicht der Vater der Tochter ist. 17.000 Euro als Vergleichsangebot lehnte das Paar bzw. dessen Anwalt ab. "Ein Hohn", so der Anwalt damals.

Am Montag sollte es schließlich zum Prozess am Wr. Neustädter Gericht kommen, im letzten Moment konnte aber eine Einigung erzielt werden. Auf "Heute"-Anfrage hieß es dazu nur: "Allen Beteiligten sind Interviews untersagt." (Lie)



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