Sportmix

Klitschko denkt nach Krieg über ein Box-Comeback nach

Wladimir Klitschko kann sich ein Box-Comeback vorstellen, wenn der Krieg gegen die Ukraine zu einem baldigen Ende kommt.
Martin Huber
25.04.2022, 10:21

Erst den Krieg gewinnen, dann ein Comeback im Box-Ring? Wladimir Klitschko, Ex-Boxweltmeister im Schwergewicht, kann sich ein Box-Comeback vorstellen. Wenn der Krieg gegen seine Heimat Ukraine zu einem baldigen Ende kommt.

"Ich hab auch gelernt, dass man trotz des Krieges das Leben nicht vergessen darf", sagt der Ex-Box-Champ im "Bild"-Interview.

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"Wer weiß, ich will hier nichts Großes versprechen, aber wenn ich in guter Form bin und vor allem auch, dass der Krieg in der Ukraine bald zu einem Ende kommt, und dass unsere Grenzen bestehen, ohne jede Invasion, die aus Russland kommt, dann am Ende: Wer weiß?“

Karl Nehammer, die Klitschko-Brüder und Kai Diekmann
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Foreman-Rekord reizt ihn

Klitschko hat den Rekord von George Foreman im Hinterkopf. "Wenn ich in guter Form bin, wer weiß, vielleicht habe ich diesen Traum, den Rekord von George Foreman zu brechen. Das motiviert mich, jeden Tag aufzustehen und Sport zu machen. Jeder hat seine eigene Motivation."

Foreman hatte im November 1994 im Alter von 45 Jahren, 9 Monaten und 25 Tagen noch einmal den 18 Jahre jüngeren Michael Moorer zum Kampf um den Weltmeister-Gürtel herausgefordert. Und gewonnen.

Klitschko ist im März 46 Jahre alt geworden. Er hatte seine Box-Karriere eigentlich im August 2017 beendet. Da hatte er seinen letzten Kampf gegen Anthony Joshua durch einen technischen K.o. in Runde 11 verloren. "Dr. Steelhammer" hat 64 Kämpfe gewonnen und fünf in seiner Laufbahn verloren.

"Ich möchte keinen Kiefer brechen, ich möchte einen Rekord brechen", stellt er klar. "Das habe ich bereits vor dem Krieg gesagt. Und während des Kriegs geht es um den Frieden in der Ukraine und wenn der Frieden kommt, dann reden wir noch mal darüber."