Im Nachlass-Drama um die verstorbene Schauspielerin Hayden Panettiere gibt es eine neue Wendung. Am Donnerstag wurde dem Ex-Boxweltmeister Wladimir Klitschko (50) die vorläufige Vormundschaft für seine Tochter Kaya (11) zugesprochen.
Bei der Anhörung im Stanley Mosk Courthouse in Los Angeles waren Vater und Tochter virtuell zugeschaltet. Kaya beantwortete die Fragen der Richterin gefasst und bestätigte, dass sie bei ihrem Vater lebt.
Wie es bei BILD heißt, gilt Kaya als alleinige Erbin ihrer Mutter. Der Hintergrund des Verfahrens ist brisant: Eine familienfremde Person soll Gegenstände aus Haydens Besitz verkauft haben, darunter auch Schmuck der Schauspielerin.
Klitschko geht davon aus, dass einige Stücke in einem Pfandhaus gelandet sein könnten. Das Problem: Das Pfandhaus will keine Informationen herausgeben, solange die Polizei nicht eingeschaltet ist.
Als vorläufiger Vormund hat der 50-Jährige nun die rechtliche Grundlage, um Strafverfolgungsbehörden einzuschalten und die vermissten Gegenstände seiner Ex-Verlobten ausfindig zu machen. Die nächste Anhörung findet am 7. Dezember statt, Kaya muss dann nicht mehr erscheinen.