Niederösterreich

Klo`burger Stadtchef hilft bei Haussammlung der Caritas

Die Caritas-Hausammlung hat einen prominenten Mitstreiter: Klosterneuburgs Stadtchef Stefan Schmuckenschlager. Und darum geht es dabei ...
02.07.2020, 16:07

Nach Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (VP) und Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister (VP) unterstützt nun auch Klosterneuburgs Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager (VP) die aktuell laufende Haussammlung der Caritas für Niederösterreicher in Not.

"Folge der Krise trifft viele"

Stefan Schmuckenschlager: „In Zeiten der Corona-Krise müssen, wollen und können wir das Miteinander im Land weiter stärken. Denn auch wenn nun weitere Lockerungen so etwas wie Normalität erahnen lassen: Die Folgen der Krise treffen auch bei uns viele Menschen hart. Die Haussammlung der Caritas bietet jeder und jedem Einzelnen von uns die Möglichkeit, in der eigenen Nachbarschaft ganz konkret zu helfen. Ich mache mit und bin mir sicher, dass viele BürgermeisterInnen im Land, sondern auch viele KlosterneuburgerInnen folgen werden. Gemeinsam können wir gestärkt aus dieser Krise hervorgehen.“

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"Jeder Euro für NÖler in Not"

Klaus Schwertner, Generalsekretär der Caritas der Erzdiözese Wien und selbst Klosterneuburger, freut sich über die Unterstützung: „Noch gibt es keinen Impfstoff gegen das Corona-Virus. Mit der Caritas Haussammlung gibt es aber ein wirksames Rezept, um die sozialen Folgen dieser Krise zu bekämpfen. Wir sehen in unseren Projekten und Angeboten: Rezepte wie die Haussammlung werden dringend benötigt und jede und jeder von uns kann mittels Erlagschein oder Online-Spende einfach helfen. Ich bin sehr froh, dass wir mit Stefan Schmuckenschlager nun eine weitere wichtige Stimme im Kampf gegen das Virus gewinnen konnten. Und wir hoffen, dass es uns gemeinsam gelingt, möglichst viele NiederösterreicherInnen für ein starkes Miteinander zu begeistern und Alles zu tun, damit aus der Gesundheitskrise von heute nicht mehr und mehr eine soziale Krise von morgen wird. Jeder Euro der Caritas Haussammlung kommt Menschen in Not in Niederösterreich zu Gute.“

Viele Bürgermeister dabei

Neben Stefan Schmuckenschlager haben sich etwa auch Hans Stefan Hintner (Mödling) sowie Christian Gepp und Helene Fuchs-Moser (Korneuburg), Stefan Steinbichler (Purkersdorf) und Josef Schmidl-Haberleitner (Pressbaum) bereits in den Dienst der guten Sache gestellt.

Die Corona-bedingte Ausnahmesituation in Österreich stellt die Caritas bei ihrer Haussammlung in zweierlei Hinsicht auf die Probe: Einerseits sind in den letzten Monaten zehntausende Menschen in Niederösterreich unverschuldet in Not gekommen und brauchen die Unterstützung durch Spenden; andererseits ist die Sammlung in ihrer gewohnten Form – nämlich im persönlichen Kontakt an der Haustür – derzeit nicht durchführbar.

5.000 Haussammler

5.000 ehrenamtliche Haussammler gehen Jahr für Jahr im Juni in Niederösterreich von Haus zu Haus, um Spenden für Menschen in Not zu sammeln. Heuer kommt die Haussammlung Corona-bedingt mit der Post oder als Beilage in NÖN und der Kirchenzeitung Kirche bunt zu den SpenderInnen. Allein im Vorjahr konnte die Caritas so knapp 15.000 Männern, Frauen und Kindern in Niederösterreich helfen. Schwertner: „Ich bin zuversichtlich, dass das auch heuer gelingt. Denn die Menschen in diesem Land hat in der Vergangenheit schon oft bewiesen, dass hier auf die Schwächsten nicht vergessen wird.“