Klosterneuburg bekommt endlich zweites Gym

Bereits 2015 berichtete "Heute" über die Platznot im Gym Klosterneuburg, jetzt soll ein zweiter Standort kommen.
Bereits 2015 berichtete "Heute" über die Platznot im Gym Klosterneuburg, jetzt soll ein zweiter Standort kommen.Bild: Heute/Nittner
Jahrelang wurde seitens der Stadtpolitik auf die Notwendigkeit eines zweiten Gymnasiums in Klosterneuburg hingewiesen. Jetzt gab es das Okay vom Bund.

2007 kratzte man an der 1.000er-Marke, 2015 waren es bereits über 1.200 Kinder, die das Gymnasium in Klosterneuburg besuchten – inklusive vier Wanderklassen, obwohl 2011 ausgebaut worden war ("Heute" berichtete; siehe Foto).

Dass das Platz-Problem aufgrund der hohen Schülerzahlen immer mehr drängte, zeigen die Bemühungen der Stadtpolitik, Bildungs-Stadträtin Maria-Theresia Eder (VP) klopfte diesbezüglich regelmäßig an die Tür des Ministeriums (Anm.: Gymnasien liegen in der Verwaltungsmacht des Bundes). Und immer kassierte man eine Abfuhr.

Bis jetzt! Beim Neujahrsempfang der VP in Klosterneuburg verkündete Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner unter tosendem Applaus: "Wenn man zu einem Neujahrsempfang kommt, bringt man in der Regel eine Kleinigkeit mit. Wenn man natürlich nach Klosterneuburg in die eigene Heimatstadt kommt, bringt man a bissl a größeres Geschenk mit. Und das ist die finanzielle Zusage für den neuen Schulcampus, das neue Gymnasium, unten im Kasernengelände."

Wie berichtet, soll am Areal der Magdeburgkaserne ein neuer Stadtteil – das Pionierviertel – entstehen. Dort ein großes Teilprojekt: Ein neuer Schulcampus.

"Das sind fantastische Neuigkeiten", freut sich Schmuckenschlager. Und auch Maria-Theresia Eder jubelt: "Ich freue mich über diese fantastischen Neuigkeiten und den positiven Abschluss unserer Verhandlungen!"

Seitens des Bildungsministeriums gibt man sich bezüglich Details und etwaigen Zeitplänen noch bedeckt, bestätigt aber: "Ja, es gibt Gespräche", so Sprecherin Annette Weber.

Seitens der Stadt heißt es: Ab dem Schuljahr 2019/2020 sollen die ersten Klassen im neuen Gymnasium aufgebaut werden – vorerst aber in einem Provisorium, bis sämtliche Planungen und der anschließende Bau des neuen Gebäudes abgeschlossen sind. Ob das in Containern sein oder es andere Möglichkeiten zur Unterbringung geben wird, will man sich nun ansehen.

I. Nittner

(nit)

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