Klub setzt Sexpuppen ins Stadion und kassiert Strafe

Die "Fans" machen nicht nur im Stadion Stimmung.
Die "Fans" machen nicht nur im Stadion Stimmung.Reuters
Was tun gegen Geisterspiele? Der FC Seoul machte vor, welcher schlüpfrige "Trick" nicht funktioniert - und wird nun zur Kassa gebeten.

Das nennt man wohl klassisches Eigentor! Wie fast überall auf der Welt, werden auch in Südkorea Fußball-Spiele derzeit nur vor leeren Rängen ausgetragen. Angewidert vom Anblick der leeren Tribünen, kam dem FC Seoul eine Idee. Er wollte möglichst menschenähnliche Figuren ins Stadion setzen - und gab eine Bestellung auf.

Wie sich herausstellen sollte, wurden jedoch keine Schaufenster-, sondern Sex-Puppen geliefert. Beim Match gegen den Gwangju FC (1:0) saßen die künstlichen Damen dann auch tatsächlich in der Kurve.

Werbung für Sex-Seiten

Die Aktion des Hauptstadtvereins verärgerte zahlreiche Fans - und auch die Liga, die eine Geldstrafe in der Höhe von 75.000 Euro verhängte.

Der FC Seoul entschuldigte sich mittlerweile. Bei den Untersuchungen der Liga ging es auch um verbotene Werbung. Einige der Puppen trugen das Vereinstrikot, andere hielten Plakate zur Unterstützung ihres Teams in die Höhe. Einige trugen jedoch Werbung für nicht jugendfreie Websites.

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