Ein Freigänger aus der Justizanstalt Krems-Stein ist am Donnerstag von der Polizei mittels DNA-Spuren überführt worden, insgesamt 38 Einbrüche in Kremser Geschäfte verübt zu haben. Der 59-Jährige war gegen 18.00 Uhr auf frischer Tat von einer Inhaberin überrascht worden. Trotz Verfolgung durch vier Passanten gelang ihm zuerst die Flucht.
Er ließ aber währenddessen sein Diebesgut fallen. Anhand der darauf sichergestellten DNA-Spuren forschte die Polizei den Häftling als Verdächtigen aus. Bislang hat er aber nicht gestanden.
Über 10.000 Euro Schaden
Der Mann soll bereits seit 17. Jänner in Geschäftslokale im Stadtgebiet eingebrochen sein. Vorwiegend sind Bargeld, Bekleidung, Haarpflegemittel und hochwertige Büroartikel verschwunden. Laut Polizei ist insgesamt eine Schadenssumme mit einem fünfstelligen Eurobetrag entstanden.
"Gelockerter Strafvollzug"
Der Freigänger hat sich während der Taten im gelockerten Strafvollzug befunden und an den Wochenenden das Gefängnis verlassen dürfen. Ab sofort ist das nicht mehr der Fall. Überprüfungen zu ähnlich gelagerten Straftaten sind noch am Laufen.