Ein "lauter Knall" riss am Sonntagmorgen eine Familie in Innsbruck aus dem Schlaf, ein Wohnzimmer-Brand war die Folge. Wie von "Heute" berichtet, musste eine dreiköpfige Familie mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in die Innsbrucker Uniklinik gebracht werden.
Die alarmierte Berufsfeuerwehr Innsbruck konnte den Brand erfolgreich bekämpfen. Die drei Bewohner wurden vom Rettungsdienst mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in die Universitätsklinik nach Innsbruck verbracht. Im Zuge der Brandursachenforschung durch den Bezirksbrandermittler konnte ein Akku eines E-Rollers als Ursache festgestellt werden.
Durch die explosionsartige Ausgasung des angesteckten Akkus in Verbindung mit der enormen Hitzeentwicklung wurde der gesamte Fensterstock aus der Fassade gehoben. Der betreffende Akku wurde von der Berufsfeuerwehr in Wasser getränkt und zum Gelände der BFI zur Lagerung verbracht.
Auch die weiteren Ermittlungen der Polizei unter Beiziehung eines Sachverständigen der Tiroler Landesstelle für Brandverhütung bestätigten die ursprüngliche Annahme. Laut Presseaussendung der Landespolizeidirektion Tirol wurde der Brand "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" durch den defekten Akku ausgelöst.