Knalleffekt nach Messertat am Donauinselfest

Nach der lebensgefährlichen Messerattacke am Donauinselfest gibt es eine neue Wendung. Der Verdächtige wurde entlastet, das Verfahren eingestellt.

Eine Bluttat überschattete das Donauinselfest 2019. Ein Pärchen aus Tschetschenien war am Festivalgelände unterwegs, als ein Unbekannter der Frau (23) die Handtasche stahl und davonlief. Der Freund (26) der Bestohlenen verfolgte den Dieb und

stellte ihn bei der Brigittenauer Brücke.

Eine Rauferei war die Folge, plötzlich zog der Dieb ein Messer und rammte es seinem Kontrahenten in den Rücken. Das Opfer erlitt eine Lungenverletzung – der 26-Jährige wurde notoperiert und schwebte in Lebensgefahr. Die Polizei nahm noch am Donauinselfest einen 22-jährigen Afghanen als mutmaßlichen Täter fest.

Am Dienstag dann der Knalleffekt: Die Staatsanwaltschaft Wien stellt das Verfahren gegen den Verdächtigen laut "ORF" ein. Der Grund: Das Opfer hatte in einer Befragung den Afghanen als Täter ausgeschlossen. Dieser hatte bisher immer einen Zusammenhang mit der Tat bestritten. Nun geht die Suche nach dem wahren Täter weiter – neue Ermittlungserkenntnisse hat die Polizei derzeit aber nicht. (rfi)

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