Am Samstag soll trotz frühlingshaften Bedingungen im Berner Oberland der legendäre Riesentorlauf-Klassiker auf dem Chuenisbärgli über die Bühne gehen. Allerdings ohne Leitinger. Der Salzburger kann aufgrund anhaltender Knieprobleme nicht beim Riesentorlauf-Klassiker an den Start gehen. Verantwortlich dafür sei ein beim Rennen in Val d´Isere erlittener Schlag auf das operierte Knie.
Nach seinem im November 2021 erlittenen Kreuzbandriss kehrte der 31-Jährige erst bei den Rennen in Frankreich in den Weltcup zurück, blieb seither aber hinter den Erwartungen. Mit Rang 27 in Val d´Isere und Platz 20 im ersten Alta-Badia-Riesentorlauf fuhr Leitinger bisher zweimal in die Punkteränge, holte dabei 15 Zähler.
Der WM-Traum des Silbernen aus dem Jahr 2017 scheint damit endgültig geplatzt zu sein. Bis zu den Titelkämpfen in Meribel und Courchevel stehen nur noch zwei Riesenslaloms auf dem Programm – neben Adelboden auch Ende Jänner in Garmisch. Mit Marco Schwarz, Manuel Feller, Stefan Brennsteiner, Patrick Feurstein und Raphael Haaser liegen aktuell ohnehin fünf ÖSV-Asse im Riesentorlauf-Weltcup vor Leitinger.
Das ÖSV-Team in Adelboden bilden nun Brennsteiner, Feller, Lukas Feurstein, Patrick Feurstein, Fabio Gstrein, Haaser, Dominik Raschner und Schwarz.