Bereits am 14. Juni wurde ein 91-jähriger Salzburger Opfer einer gängigen Betrugsmasche. Der Mann wurde telefonisch von einer unbekannten männlichen Person informiert, dass seine Tochter angeblich einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe. Der Unbekannte, er gab sich als Staatsanwalt aus, schilderte den angeblichen Unfallhergang und forderte den 91-Jährigen auf, eine Kaution an einen Kurier zu übergeben.
Das Opfer händigte schließlich einem ca. 180-190 cm großen, stämmigen Mann, slawischer Herkunft, Philharmoniker Münzen und Bargeld im Gesamtwert von über 28.000 Euro aus.
Wie die Polizei am Mittwoch in einer Aussendung berichtet, wurde nun ein Phantombild des Verdächtigen angefertigt und von der Staatsanwaltschaft Salzburg zur Veröffentlichung freigegeben.
Die Polizei erhofft sich durch die Veröffentlichung des Bildes Hinweise auf den Schuldigen.