Koch (31) auf Drogen raste der Polizei davon

Der Angeklagte
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Ohne Führerschein, dafür aber mit Drogen intus, war ein Koch der Polizei davongefahren, brachte zahlreiche Personen in Gefahr.

Einem Koch ohne Führerschein kam eine Spritztour im Sommer 2020 mit seinem Mercedes teuer zu stehen. Denn dieser "Stern" war der Polizei bekannt. Bereits vor der Wahnsinnsfahrt im Sommer 2020 hatte sich ein unbekannter Lenker dieses Mercedes einer Anhaltung entzogen.

Mit 100 durch Ortsgebiet

Im August 2020 hatte sich der Koch laut Anklage unter Drogeneinfluss ans Steuer seines Mercedes gesetzt, Beamte einer Zivilstreife erkannten den Mercedes sofort und wollten den Wagen stoppen. 

Doch der Koch drückte das Gaspedal durch, setzte bei strömenden Regen und Dunkelheit alles auf eine Karte, donnerte mit Tempo 100 durchs Ortsgebiet, mit Tempo 150 in 70er-Zonen, überfuhr rote Ampeln, raste über Gehsteige, wollte laut Anklage die Zivilstreife rammen und es kam fast zur Kollision mit einer Polizei-Sperre. Dabei gefährdete er nicht nur das Leben einiger Polizisten, sondern auch jenes der beiden Beifahrer.

"Ich war in Panik"

Jetzt musste er wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt und Gefährdung der körperlichen Sicherheit in Krems auf die Anklagebank. Der Angeklagte war beim Prozess geständig, beteuerte aber, er habe nie versucht, die Polizeiwagen zu rammen oder abzudrängen. „Ich war in Panik und wollte nur weg", so der 31-Jährige. 

Rechtskräftiges Urteil: 12 Monate auf Bewährung und 1.200 Euro Geldstrafe.

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GerichtVerkehrKrems an der Donau

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