Koch tötet Erpresser mit Kopfschuss, Gericht spricht...

Bild: imago stock&people

Im September vergangenen Jahres kam es in einem Lokal in Hamburg zu einer Rangelei zwischen einem Koch und einem angeblichen Schutzgelderpresser. Dabei wurde der Erpresser durch einen Kopfschuss getötet. Der Koch betonierte die Leiche ein. Nun wurde er vor Gericht freigesprochen. Im Saal kam es zu Tumulten.

Im vergangenen September kam es zwischen einem 52-jährigen Koch und einem 49-Jährigen in einem Hamburger Lokal zu einer Rangelei. Es ging angeblich um Schutzgeld. Im Zuge dessen tötete der Koch den 49-Jährigen mit einem Kopfschuss, wie er vor Gericht gesteht. Anschließend betonierte er die Leiche ein. Erst Monate später wird der Tote im Zuge einer Durchsuchung von der Polizei gefunden.

Am Mittwoch stand der Koch wegen Mordes vor Gericht. Er legte ein umfassendes Geständnis ab. Der Richter sprach ihn von der Mordanklage frei - Notwehr. Die Tat sei an der Grenze dessen, was als Notwehr gerade noch erlaubt werde, so die Begründung.

Bei der Urteilsverkündung kam es im Gerichtssaal zu Tumulten. Angehörige des Opfers beschimpften den Freigesprochenen als "Mörder" und schlugen gegen die Trennscheibe. Die Polizei geleitete die wutentbrannte Gruppe aus dem Saal.

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