Ob im Vorstellungsgespräch, bei einer Präsentation oder im Meeting - dein Körper spricht immer mit. Haltung, Mimik und Gestik beeinflussen, wie andere dich wahrnehmen. Die gute Nachricht: Du kannst diese Signale bewusst steuern.
Nur 7 Prozent dessen, was wir kommunizieren, werden über das gesprochene Wort transportiert. Der Rest setzt sich aus visuellen Eindrücken zusammen: Körperhaltung, Gesichtsausdruck, Handbewegungen und Stimme.
Laut Computerwoche sollte man bei einem souveränen Auftreten nervöse Gesten vermeiden. Dazu zählen etwa das Händereiben, das Spielen mit einem Kugelschreiber oder das ständige Blicken auf die Uhr. Ein leicht zur Seite geneigter Kopf und ein dem Gesprächspartner zugewandter Oberkörper wirken hingegen konzentriert und interessiert.
Die Gesichtsmuskeln können unzählige Gefühle ausdrücken - spontan oder kontrolliert. Ein offener Gesichtsausdruck und Blickkontakt signalisieren Dialogbereitschaft. Das Gegenteil erreicht man mit dem sogenannten "Pokerface": Mit unbewegten Gesichtsmuskeln verunsichert man sein Gegenüber und provoziert Misstrauen.
Kritisch gerunzelte Stirn, angeekelt gerümpfte Nase oder abschätzig hochgezogene Augenbrauen transportieren starke negative Emotionen. In professionellen Situationen empfiehlt sich ein bewusster und sparsamer Einsatz solcher Mimik.
Intuitiv begleiten wir unsere Aussagen mit Handbewegungen. Gesten mit offenen Handflächen wirken einladend und fördern den Gesprächsfluss. Erhobene Zeigefinger oder geballte Fäuste hingegen wirken aggressiv und sollten vermieden werden.
Auch die Stimme spielt eine wichtige Rolle: deutliches, flüssiges Sprechen, der kluge Einsatz von Pausen und das gezielte Betonen wichtiger Aussagen verstärken die Wirkung deiner Botschaft.
Umgekehrt lohnt es sich, auf die Körpersprache anderer zu achten. Mangelnder Blickkontakt, zusammengepresste Lippen oder eine halb abgewandte Körperhaltung können auf Desinteresse oder Ablehnung hindeuten. Auch wenn sich jemand während des Gesprächs mit dem Handy beschäftigt, ist das ein klares Signal.