Politik

Köstinger verärgert: "Nicht das geringste Verständnis"

Tourismusministerin Köstinger dankt der Polizei und stellt unmissverständlich klar, dass die "schwarzen Schafe" aufgedeckt gehören.

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Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP)
Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP)
HELMUT FOHRINGER / APA / picturedesk.com

"Seit Pandemie-Beginn tragen unsere Tourismusbetriebe verantwortungsbewusst die Schutzmaßnahmen mit. Die konsequente 2G-Kontrolle gehört zu den wichtigsten Maßnahmen, um höchstmögliche Sicherheit für Gäste und Mitarbeiter zu gewährleisten. Der Großteil unserer Betriebe führt diese Kontrollen vorbildlich durch. Leider gibt es wie immer einige wenige schwarze Schafe, die sich nicht an die Regeln halten – dafür habe ich nicht das geringste Verständnis", erklärt Tourismusministerin Elisabeth Köstinger.

Umso wichtiger seien die verstärkten Kontrollen durch die Polizei, um diese Fälle, "die uns allen schaden, aufzudecken und zu ahnden". In diesem Zusammenhang sei es auch wichtig zu betonen, dass Unternehmen bei Verstößen den Anspruch auf Hilfen verlieren. Anlässlich der Ankündigung von Innenminister Gerhard Karner, dass ab Dienstag (11. Jänner) in ganz Österreich Schwerpunktkontrollen in den Bereichen Gastronomie, Handel und touristische Hotspots durchgeführt werden, betont die Minister: "Ich appelliere daher dringend an alle, die Regeln einzuhalten."

"Vertrauen gut, Kontrolle besser"

Seit Start des Lockdowns für Ungeimpfte mit 16. November hat die Polizei mehr als 1.600.000 2G bzw. 3G Kontrollen durchgeführt. Das Ergebnis waren 12.000 geahndete Übertretungen. "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Nach diesem Motto verstehen wir die Polizei als Partner der Betriebe. Gerade die hochansteckende Omikron-Variante erfordert noch mehr Vorsicht und Einhaltung der Regeln. Jede Übertretung, die geahndet wird, reduziert das Risiko für uns alle", so Köstinger, die sich bei der Polizei für die gute Zusammenarbeit bedankt und abschließend festhält:

"Die verstärkten Kontrollen sind nicht nur gesundheitspolitisch sinnvoll, sondern auch ein Akt der Fairness gegenüber allen, die seit fast zwei Jahren die Maßnahmen solidarisch mittragen. Es kann nicht sein, dass einige wenige die Sicherheit von uns allen und den Ruf unseres Tourismusstandortes mutwillig gefährden."