Kogler führt die Grünen zum Triumph-Comeback

Jubel in der Wahlzentrale der Grünen: Sie schaffen nicht nur den Wiedereinzug in den Nationalrat, sondern dürften ihr EU-Ergebnis halten.

Noch vor weniger als zwei Jahren lagen die Grünen am Boden. Unter der Führung von Ulrike Lunacek und Ingrid Felipe war die Öko-Partei bei der Parlamentswahl auf katastrophale 3,8 Prozent gerasselt – und flog damit aus dem Nationalrat.

Die Auferstehung wurde von Werner Kogler angeführt. Hemdsärmelig mit Steirer Dialekt und grüner Sonnenbrille führte er die Grünen zunächst in den EU-Wahlkampf (14,1 %) und nun in die Nationalratswahl.

Laut vorläufigem Endergebnis erreicht die Partei – getragen vom großen Thema das Wahlkampfs, der Klimakrise –, 12,4 Prozent der Stimmen.

Unklar ist noch, ob die Grünen sich über einen neuen Rekord bei einer Nationalratswahl freuen dürfen. Das bisher beste Ergebnis lag bei 12,4 % im Jahr 2013. Ob es erreicht werden kann, ist aufgrund der Schwankungsbreite offen. Die Briefwahl-Stimmen sind im vorläufigen Endergebnis noch nicht berücksichtigt.

(Video: Grüne jubeln über Comeback)

Vom "größten politischen Comeback, das die Republik je gesehen hat", spricht Ewa Ernst-Dziedzic, Mitglied des Bundesrates:

Kogler dürfte bereits am Vormittag beim Urnengang im vierten Wiener Gemeindebezirk eine Ahnung gehabt haben.

"Wir haben bis halb 2 in der Früh wahlgekämpft", sagte Kogler zu den anwesenden Journalisten. "Wenn wir nicht gestärkt herausgehen, dann bin ich morgen zurückgetreten."

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