Kogler: "Grüne haben Ausgangssperren verhindert"

Laut Vizekanzler Werner Kogler wurden im Lockdown Spazierengehen, Radfahren und Joggen dank der Grünen erlaubt.

In einem Interview mit der "Kleinen Zeitung" erklärt Werner Kogler, dass die Grünen während der Hochphase des Lockdowns komplette Ausgangssperren verhindert hätten. "Dass man die eigenen vier Wände verlässt, um Luft zu schnappen, sich die Füße zu vertreten, Sport zu betreiben, waren Rudi Anschobers und meine Bedingung. Es waren wir, die die Ausgangsbeschränkungen statt Ausgangssperren durchgesetzt haben", betont der Grünen-Chef in der Zeitung und spricht von einem guten Kompromiss.

"Mit der FPÖ hätte es Ausgangssperren gegeben"

"Uns ist es zu verdanken, dass die App auf freiwilliger Basis gekommen ist. Mit der FPÖ hätte es eine Ausgangssperre gegeben, und die berittene Polizei mit den Kickl-Pferden wäre in den Straßen patrouilliert", meint er weiter.

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Dank seiner Partei war also Spaziergehen, Radfahren und Joggen allein oder mit Personen, die im gleichen Haushalt leben, erlaubt. Zudem glaubt Kogler, dass "unter Türkis-Blau nie und nimmer so große Hilfspakete geschnürt worden wären".

1.250 Besucher ab August bei Sportveranstaltungen

Bezüglich Tourismus und Grenzöffnung sagt der Sportminister: "Wir wollen alle die Reisefreiheit, die Grenzöffnungen müssen sich schon am Infektionsgeschehen orientieren."

Für den Sport kündigte er eine schrittweise Wiederöffnung der Zuschauertribüne im Fußball und Tennis an. Ab August sollen sogar 1.250 Besucher zugelassen werden, "wenn die Behörden das Veranstaltungskonzept nehmen". Bezüglich Lunacek meinte der Vizekanzler, dass sie ihre "großen Stärken in Zeiten von Corona leider nicht entfalten konnte".

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