Einen wahren Horror erlebte eine Frau (34) in einer Wohnung im Stadtgebiet von Völkermarkt (Kärnten). Erst nach einem halben Jahr wagt sie den Schritt und berichtet einem Freund davon. Das war am Montag dieser Woche um 17 Uhr.
Was ist geschehen? Monatelang wurde die Kärntnerin gezwungen Kokain zu schnupfen. Sie wurde in der Wohnung sexuell missbraucht und auch mit einer Pistole bedroht. All das geschah wiederholt und immer gegen ihren Willen.
Völlig verängstigt, so Polizei-Informationen, bat die Frau ihren Vertrauten schlussendlich ihre Geschichte der Polizei zu erzählen. Sie selbst ging zurück zu ihrem Peiniger. Die Beamten reagierten sofort, fuhren in die besagte Wohnung und befreite die Frau von ihrem Martyrium.
Der Verdächtige (54) versuchte noch zu fliehen, er hatte keine Chance und wurde "nach wenigen Metern gestellt."
In der Wohnung wurde eine Schusswaffe und auch Koks gefunden. Die Frau gab an, auch an diesem Tag mit der Pistole bedroht worden zu sein.
Der Mann – für ihn gilt die Unschuldsvermutung – wurde in die Justizanstalt Klagenfurt eingeliefert.