Welt

Kolumbianer opfert Katzen und verspeist sie danach

Heute Redaktion
14.09.2021, 00:59

Bizarrer Fall für die Behörden im kolumbianischen Amagá nahe Medellin: Sie stellten einen 31-Jährigen vor Gericht, der Katzen im Ort gestohlen, rituell geopfert und danach gegessen hatte. Der Mann wurde zu sechs Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Es handelt sich um eine Premiere, denn es ist nach einem neuen Gesetz die erste Verurteilung wegen Tierquälerei im Land.

Im Ort hatten Gerüchte die Runde gemacht, dass der Mann zuhause bizarre Opferungen durchführe. Bei einer Hausdurchsuchung fand die Polizei schließlich einen Katzenschädel und fünf Häute. Die Katzen hatte der Mann in der Nachbarschaft gestohlen.

Die Gerüchte kamen nicht von ungefähr, mehrmals meldeten Besucher des Mannes der Polizei, dass der 31-Jährige in ihrer Anwesenheit Katzenfleisch verspeist hätte. Kolumbien hatte erst kürzlich ein neues Gesetz gegen Tierquälerei eingeführt, der Mann war der erste, der nach diesem verurteilt wurde.

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