2027 feiert das iPhone seinen 20. Geburtstag - und bei Apple weckt das offenbar große Ambitionen. Seit einiger Zeit kursieren Gerüchte, dass der Tech-Riese sein Smartphone grundlegend überarbeiten will. Die Rede ist von einem Gerät mit "vierfach gewölbtem Display" und Gehäuse aus Glas.
Doch nun sorgt ein Analyst für Verunsicherung: Edison Lee von Jefferies behauptet, das Glas-Projekt sei wegen "geringer Ausbeute" eingestellt worden. Die Apple-Aktie fiel daraufhin um fast drei Prozent. Stimmen die Gerüchte also nicht?
Nicht ganz, wie Macwelt unter Berufung auf Bloomberg-Journalist Mark Gurman berichtet. Seinen Quellen zufolge plane Apple nach wie vor ein neues iPhone mit Glas-Design zum 20. Jubiläum. Die Einschätzung des Analysten sei schlicht ein Irrtum.
Allerdings habe Apple das ursprüngliche Konzept angepasst. Anfangs sollte das Gehäuse fast vollständig aus Glas bestehen. Doch bei der Massenproduktion ließen sich die beiden Glasplatten nicht zuverlässig verbinden. Der neue Plan: Die vordere und hintere Glasplatte werden mit einem Metallrahmen verbunden.
Trotz dieser Änderung handle es sich um ein "ambitioniertes und bahnbrechendes Design" mit Rundungen an allen vier Seiten. Das Jubiläums-iPhone befinde sich "bereits in einer fortgeschrittenen Testphase und sei weitgehend festgelegt", sofern keine unerwarteten Probleme auftreten.
Das Glas-iPhone wäre der Höhepunkt mehrerer großer Redesigns. Apple plant offenbar für die Jahre 2025 bis 2027 grundlegende Überarbeitungen - vom ultraschlanken iPhone 17 Air bis hin zu einem faltbaren iPhone. Die Nummer 19 könnte dabei sogar übersprungen werden.