Von jenen Männer, die am Sonntag in einer Station der Straßenbahnlinie 49 zwei Männer niederschossen, hat sich nun einer am Donnerstag der Polizei gestellt. Es handelt sich dabei um den 30-jährigen Komplize des mutmaßlichen Todesschützen.
Von jenen Männer, , hat sich nun einer am Donnerstag der Polizei gestellt. Es handelt sich dabei um den 30-jährigen Komplize des mutmaßlichen Todesschützen.
Der 30-jährige Albaner gab bei der Polizei an, der Komplize des Haupttäters zu sein und nicht selber geschossen zu haben. Der 24-jährige Todesschütze befindet sich weiterhin auf der Flucht. Nach ihm wird auch in Albanien mit einem Haftbefehl gesucht. Auch dort soll er ein Kapitalverbrechen begangen haben.
Der Komplize wurde von der Polizei umgehend einvernommen. Da sich im Zuge dessen kein Tatverdacht erhärtete, wurde der Mann, der seit mehreren Jahren in Wien wohnt und bislang nicht straffällig geworden ist, auf freiem Fuß angezeigt.
Am Mittwochabend hatte die Polizei erklärt, die Namen der mutmaßliche Täter zu kennen. Die Polizei ging allerdings davon aus, dass sich die Kosovo-Albaner nicht mehr in Österreich befinden und sich in Richtung ihrer Heimat abgesetzt haben.
Der Streit mit den beiden Widersachern hatte in der Straßenbahnlinie 49 begonnen und war anschließend in der Station "Johnstraße" eskaliert. Einer der Männer zog plötzliche eine Waffe und schoss auf das Brüderpaar, eines der Opfer erlag wenig später seinen Verletzungen.
Eine unbeteiligte 19-Jährige wurde bei der Schießerei verletzt.