Felix F. aus Österreicher wurde gemeinsam mit einem deutschen Reisekollegen am 5. Jänner auf einem Afrika-Trip im Kongo von einer bewaffneten Rebellengruppe gestoppt und kurzzeitig gekidnappt. UNO-Soldaten befreiten die beiden.
Das österreichische Außenministerium bestätigte einen "Krone"-Bericht (Donnerstag-Ausgabe), wonach Felix F. und sein deutscher Reisekollege von Uganda kommend am 5. Jänner die Grenze zur Demokratischen Republik Kongo passierten. Nach wenigen Stunden auf kongolesischem Boden stoppten Bewaffnete in der Provinz Rutshuru den Geländewagen der Abenteurer.
Mitglieder der Rebellengruppe FDLR (Demokratische Kräfte zur Befreiung Ruandas) zwangen Felix F. und seinen Partner mit vorgehaltenen Waffen auszusteigen. Sämtliche persönlichen Sachen (Papiere, 4.000 US-Dollar, Kreditkarten, Laptops) wurden ihnen abgenommen und die beiden Reisenden in das Dorf Kisheguru verschleppt.
Geheime Nachricht an Deutsche Botschaft
Dem Deutschen gelang es, heimlich eine Nachricht an seine Botschaft zu senden, die umgehend die in der Nähe stationierte UN-Friedenstruppe MONUSCO einschaltete. Daraufhin rückten die Blauhelme sofort aus und stellten die Rebellen. Ohne dass nur ein Schuss fiel, ließen die Rebellen ihre Geiseln frei. Die Beutestücke mit Ausnahme des Autos behielten sie.
Felix F. und sein Partner wurden von den UN-Blauhelmen nach Bení gebracht, von wo aus sie ihre Reise in die Zentralafrikanische Provinz fortsetzten. Die beiden blieben unverletzt.