Szene

Konstantin Wecker ruft zum Kampf gegen Nazis auf

Heute Redaktion
14.09.2021, 12:58

Konstantin Wecker hat sich in einem langen Posting auf seiner Facebook-Seite klar und deutlich gegen die rechtsextreme deutsche Partei "AfD" ausgesprochen. Grund dafür waren eine an den NS-Propagandaminister Joseph Goebbels erinnernde Rede des AfD-Mannes Björn Höcke in Dresden sowie der erneut gescheiterte Versuch, die NPD in Deutschland verbieten zu lassen.

hat sich in einem langen Posting auf seiner Facebook-Seite klar und deutlich gegen die rechtsextreme deutsche Partei Alternative für Deutschland ausgesprochen. Grund dafür waren eine an den NS-Propagandaminister Joseph Goebbels erinnernde Rede des AfD-Mannes Björn Höcke in Dresden sowie der erneut gescheiterte Versuch, die NPD in Deutschland verbieten zu lassen.
In einem äußerst emotionalen Statement hat sich der deutsche Liedermacher am Freitag auf Facebook an die Öffentlichkeit gewandt. Durch die Rede von Björn Höcke erschüttert, schrieb er sich seinen Zorn von der Seele. "Höcke ist ein Nazi und die AfD eine Partei, in der sich Nazis tummeln können. Deswegen ist de AfD so gefährlich. Ich kann es nämlich schon lange nicht mehr hören, dieses 'Ich bin kein Nazi, aber...'. Und jetzt erst Recht nicht mehr", so der 69-Jährige.

Höcke war am Dienstag in Dresden vor seine Anhänger getreten und hatte in einer Rede das Holocaust-Mahnmal als "Denkmal der Schande" bezeichnet. Merkel wurde von ihm mit DDR-Staatschef Erich Honeker verglichen, Deutschland brauche "einen vollständigen Sieg der AfD". Mit seinen ideologisch unverhohlenen Worten sorgte der Chef der Thüringer AfD für große Aufregung.

Auch die Entscheidung des deutschen Bundesverfassungsgerichtes, die NPD erneut nicht zu verbieten, stieß Wecker sauer auf. "Das Land , das von alten Nazis aufgebaut wurde, kann und will sich nicht entschließen eine faschistische Partei zu verbieten, „nur weil sie verfassungsfeindlich ist", kann er den Entschluss nicht fassen.

Am Schluss warnt er mit Zitaten vom kürzlich verstorbenene Historiker Roger Willemsen und Erich Kästner vor einer Neuauflage des Dritten Reichs. "Bekämpfen wir sie! Es ist höchste Zeit Nein zu sagen", schließt er seinen Appell.

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