Ab 1. Oktober müssen laut Uniqa-Finanzchef Kurt Svoboda Versicherungen prüfen, wer Geld in klassische Lebensversicherungen gesteckt hat. Mitte 2017 gibts dann die ersten Meldungen ans Finanzamt. Damit soll der Steuerhinterziehung ein Riegel vorgeschoben werden.
Ab 1. Oktober müssen laut Uniqa-Finanzchef Kurt Svoboda Versicherungen prüfen, wer Geld in klassische Lebensversicherungen gesteckt hat. Mitte 2017 gibt’s dann die ersten Meldungen ans Finanzamt. Damit soll der Steuerhinterziehung ein Riegel vorgeschoben werden.
Hierzulande betrifft das Gesetz nur ausländische Kunden (bis zu 200.000!), da der Fiskus über heimische Anleger sowieso Bescheid weiß. Der sogenannte "Common Reporting Standard" gilt allerdings für alle OECD-Länder. Heißt: Hat ein Österreicher Geld etwa bei einem Versicherer in Luxemburg gebunkert, ist das an die luxemburgische Finanz zu melden. Die informiert Österreich.
Ebenfalls mit 1. Oktober wird in der Alpenrepublik das zentrale Kontenregister scharfgeschaltet. Hier ist erstmals gesammelt erfasst, wer bei welcher Bank Zugriff auf welche Konten, Sparbücher, Bausparer und Wertpapiere hat. Nur die Höhe des Guthabens bleibt geheim.