Kontrolleur packte mich, Sohn (4) fiel mir vom Arm

Nach der brutalen Attacke von Bim-Kontrolleuren in der Linzer City meldete sich nun ein weiteres Opfer. Der Vater (36) wurde samt seinem Sohn (4) angegriffen.
Das Video über Linzer Bim-Kontrolleure, die vergangenen Mittwoch einen Fahrgast aus Tirol am Hals gepackt, zu Boden gerissen und an die Wand gedrückt haben, läuft in den sozialen Netzwerken immer noch rauf und runter.

Auslöser der Brutalo-Attacke war eine Fahrscheinkontrolle in der Straßenbahn. Der Fahrgast (41) hatte zwar ein Ticket, ist aber damit eine (!) Station zu weit gefahren. Die Kontrolleure einer Sicherheitsfirma (im Auftrag der Linz AG) wollten ihn strafen (wir berichteten).



CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. Während die Linz AG jetzt beschloss, den Vertrag mit der Sicherheitsfirma auslaufen zu lassen und künftig wieder selbst kontrolliert, wird indes immer deutlicher, dass es sich bei dem aktuellen Vorfall um keinen Einzelfall handelt.

Montagfrüh meldete sich ein aufgebrachter Familienvater in der "Heute"-Redaktion. Der 36-Jährige berichtet über einen ungeheuerlichen Zwischenfall. Wie der Vater erzählt, schreckten die Kontrolleure nicht einmal davor zurück, dass der Linzer seinen vierjährigen Sohn am Arm hatte.

Seine Sicht des Vorfalls: Er war mit der Straßenbahn auf dem Nachhauseweg Richtung Hart in Leonding. Mit dabei: sein Sohn Eric. "Ich wurde an diesem Tag bereits vier Mal kontrolliert, wollte meine Monatskarte nicht schon wieder herzeigen und mit meinem Buben aussteigen", schildert er.

Doch nur wenige Augenblicke danach stellte sich ihm eine Kontrolleurin in den Weg. Der 36-Jährige: "Sie schrie ihren Kollegen herbei und packte mich am Arm." Der geschockte Familienvater bat die "Aufpasser" ihn loszulassen.

Kontrolleure wollten Vater und Sohn aus Bim zerren



Doch das Gegenteil war der Fall! "So schnell konnte ich nicht reagieren, zerrten drei Personen mich und meinen Kleinen schon auch aus der Straßenbahn. Ich versuchte zu gehen, aber sie hielten mich fest. Das Gerangel führte dazu, dass mein Sohn runterfiel", so der 36-Jährige im "Heute"-Gespräch.

Der Bub schrie laut, blieb aber zum Glück unverletzt. Im Zuge des Streits wurde von den Kontrolleuren schließlich auch noch die Polizei alarmiert. "Mir und meinem Kleinen steckt der Vorfall immer noch in den Knochen", sagt der Vater.



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(mip)

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