Kopftuchverbot: Strafe für Job-Verweigerinnen?

"Rotzen und laut Schreien": Kopftuchstreit zwischen Bernhard Ebner (VP, li.) und Gottfried Waldhäusl (FP).
"Rotzen und laut Schreien": Kopftuchstreit zwischen Bernhard Ebner (VP, li.) und Gottfried Waldhäusl (FP).Bild: "Heute"-Montage
Die Freiheitlichen NÖ fordern, dass muslimische Frauen, die wegen eines Kopftuchverbotes einen Job nicht annehmen, hart bestraft werden.

4.000 Niederösterreichern wurde im Vorjahr das Arbeitslosengeld gestrichen. "Unsere Landsleute werden bestraft, aber muslimische Arbeitsverweigerer haben mit keinerlei Sanktionen zu rechnen. Das ist die moslemfreundliche Politik der Mikl-ÖVP", poltert FP-Klubobmann Gottfried Waldhäusl. Er fordert nun, dass Muslima, die aus religiösen Gründen eine Arbeitsstelle verweigern, mit voller Härte bestraft werden. "Da muss man das Arbeitslosengeld auch streichen", so Waldhäusl.

Die Freiheitlichen werden in der kommenden Landtagssitzung einen entsprechenden Antrag einbringen. Waldhäusl: "Für Muslima muss das Gleiche gelten wie für alle Niederösterreicher auch. Schluss mit den Extrawürsten, das muss auch die VP einmal kapieren." Die FP fordert außerdem ein generelles Kopftuchverbot in allen öffentlichen Bereichen.

VP wirft Waldhäusl Faulheit und Plumpheit vor

"Statt Rotzen, laut Schreien und Verallgemeinern, sollte Waldhäusl jeden einzelnen Missbrauchsfall dem AMS melden", reagiert VP-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner. Das AMS werde sich auch um Waldhäusl kümmern. "Klar ist aber, dass Waldhäusl Arbeit scheut, wie der Teufel das Weihwasser. Seine Faulheit wird nur mehr durch seine Plumpheit übertroffen", kritisiert Ebner.

(Lie)

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