Kostenexplosion: Mieter sollen nun Sanierung zahlen

Bild: Denise Auer

2009 freute man sich in der Prager Straße 31 (Floridsdorf) noch über die geplante Sanierung des Gemeindebaus - jetzt, wo er fertig ist, sieht man überall nur lange Gesichter.

2009 freute man sich in der Prager Straße 31 (Floridsdorf) noch über die geplante Sanierung des Gemeindebaus – jetzt, wo er fertig ist, sieht man überall nur lange Gesichter.

Grund: "Statt der geplanten 6,6 Mio.  belaufen sich die Kosten auf knapp 8,1 Mio. . Und dieses Geld will sich Wiener Wohnen jetzt über die Mieter holen", so Bezirksrat Hans-Jörg Schimanek von WIFF (Wir für Floridsdorf). Tatsächlich hat Wiener Wohnen bei der Schlichtungsstelle einen Antrag auf Mieterhöhung gestellt.

Die fast um ein Drittel höheren Kosten werden mit Inflation und unerwarteten Reparaturen begründet. Komisch: Denn so wurde der Fenstertausch plötzlich doppelt so teuer, obwohl es nicht mehr Fenster gibt, und der Elektriker kostete statt 39.000  plötzlich 241.209 . "Erklären kann das aber niemand wirklich", wettert Schimanek.

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