Krach vorprogrammiert? Russell: Keine Nummer zwei

George Russell sieht sich nicht als Nummer-zwei-Pilot.
George Russell sieht sich nicht als Nummer-zwei-Pilot.Picturedesk
Bahnt sich da eine neue Team-Rivalität der beiden Mercedes-Piloten an? George Russelll will jedenfalls nicht die Nummer zwei der "Silberpfeile" sein. 

In den letzten fünf Saisonen war Valtteri Bottas ein treuer Teamkollege, stellte bei Mercedes keine Ansprüche auf die Nummer-eins-Position im Team. Deshalb hatte sich Weltmeister Lewis Hamilton auch für dessen Verbleib eingesetzt. Allerdings beförderte Teamchef Toto Wolff Talent George Russell von Williams. Bottas muss zu Alfa Romeo abwandern. 

Schon bevor Russell endgültig beim Team angekommen ist, werden Erinnerungen an die Saison 2016 wach. Damals lieferten sich Hamilton und Nico Rosberg ein erbittertes Duell um die Weltmeisterschaft, das der Deutsche damals für sich entschieden hatte. 

Russell: Keine Nummer zwei

Bei Mercedes will man freilich um jeden Preis verhindern, dass es noch einmal zu einer derartigen Rivalität kommt. "Ich will das auch nicht", stellte Russell vor dem Grand-Prix-Wochenende von Monza klar. Gleichzeitig unterstrich der 23-Jährige: "Ich fahre definitiv auf Augenhöhe. Und das wurde mir sehr klar so gesagt. Mercedes ist immer respektvoll, bietet beiden Fahrern dieselben Möglichkeiten", so der Brite. 

"Lewis ist ein siebenmaliger Weltmeister. Und ich bin in der glücklichen Position, von ihm lernen zu können", meinte Russell, der als potenzieller Weltmeister der Zukunft gehandelt wird. "Jetzt zu Mercedes zu wechseln ist fast unwirklich. Weil ich schon so lange Teil davon bin. Natürlich glaube ich an mich, habe hohe Ambitionen. Ich weiß aber auch, wie schwer es wird", schloss der 23-Jährige. Vor allem, wenn sich der Formel-1-Shootingstar gegen den siebenmaligen Weltmeister behaupten muss. 

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