Die Klubführung vor dem Abgang, Coach Ferdinand Feldhofer mehr als nur angezählt, schwache Leistungen in den vergangenen Spielen – Rapid trat mit denkbar schlechten Voraussetzungen bei Meister Salzburg an. Am Ende gab es für die Hütteldorfer zwar keinen Befreiungsschlag, aber auch nicht die befürchtete Abreibung. Dabei sah es gleich nach dem Anpfiff danach aus.
Denn die Mozartstädter benötigten nur 17 Sekunden, um in Führung zu gehen. Sucic eroberte den Ball, bediente Sesko per Steilpass, der zur 1:0-Führung einschoss. Rapid schüttelte den Schock aber schnell ab, hielt gut dagegen. In der 21. Minute durften die Gäste dann sogar jubeln: Querfeld war nach einem Einwurf sechs Meter vor dem Tor zur Stelle – 1:1, der Pausenstand.
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Nach Seitenwechsel kassierten die Grün-Weißen aber beinahe wieder das schnelle Gegentor. 47 Minuten waren gespielt, als es zu Verwirrung im Rapid-Strafraum kam und Simic für Salzburg nur an der Latte scheiterte.
Auch in der 60. Minute hatte Rapid Glück, als Hedl einen Sesko-Weitschuss ausließ und Koscelnik den Ball in letzter Sekunden ins Out beförderte. In der 83. Minute war Hedl dafür bei einem Sesko-Schuss zur Stelle, ebenso bei einem Kopfball unmittelbar vor dem Schlusspfiff. Davor hatte Kühn (64.) das Bullen-Tor vom Elfer-Punkt verfehlt.
So blieb es am Ende bei der Punkteteilung. Salzburg ist nun vier Punkte vor dem LASK Erster und trifft in der kommenden Runde am 1. Oktober auf die Linzer. Rapid rutscht auf Platz acht ab, ist punktegleich mit Wolfsberg, Klagenfurt und der WSG Tirol, die ebenfalls am 1. Oktober auf die Wiener trifft. Ob Feldhofer da noch auf der Trainerbank sitzt, bleibt abzuwarten.
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