Den bisherigen Tiefpunkt gab es für den 28-Jährigen am 31. Dezember. Kraft landete in der Qualifikation für das Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen bloß auf dem 59. Rang, schaffte deshalb nicht den Sprung ins Hauptfeld.
"Ich bin sprachlos. Das war ein rabenschwarzer Tag", zeigte sich Kraft über die Formkrise während der Tournee und rund fünf Wochen vor dem Start der Olympischen Spiele in Peking geschockt. "Dass ich drei Sprünge in Folge so weit weg bin, hat es noch nie gegeben. Ich bin sprachlos, dass es so schnell gehen kann", so der Salzburger weiter. Die Vierschanzentournee ist für den Weltmeister freilich gelaufen. Trotzdem kommt ein Ausstieg aus dem Saison-Highlight für den 28-Jährigen nicht infrage.
Ganz im Gegenteil. Kraft versucht sich mit den Heimspringen in Innsbruck und Bischofshofen wieder in Form zu bringen. Dafür wird der Salzburger auch Extra-Schichten auf der Schanze einlegen. Am eigentlich freien Sonntag plant der Salzburger ein Sprungtraining in Seefeld.
Den aufgrund der verpassten Qualifikation freien Neujahrstag verbrachte Kraft zur Ablenkung auf Langlauf-Skiern. Am Montag wird Österreichs Parade-Adler dann in der Qualifikation am Bergisel in die Tournee zurückkehren.