Krankenschwester (49) starb fix an Impfreaktion

In dieser Klinik traten die beiden besorgniserregenden Fälle auf.
In dieser Klinik traten die beiden besorgniserregenden Fälle auf.Ernst Weingartner / picturedesk.com
Jetzt ist es traurige Gewissheit: Die 49-jährige Krankenschwester, die in Zwettl mit "AstraZeneca" geimpft worden war, starb an einer Impfreaktion.

Der Fall rund um zwei Zwettler Krankenschwestern sorgte für Schlagzeilen: Beide waren mit "AstraZeneca" geimpft worden, beide bekamen dann Gerinnungsstörungen. Während die jüngere Krankenschwester (34) im Zwettler Spital überlebte, starb die 49-Jährige im AKH Wien - mehr dazu hier.

Seltene Gerinnungsstörung

Jetzt steht fest: Die 49-Jährige starb an einer Impfreaktion. Bei der Gerinnungsstörung handelt es sich um eine von vielen möglichen Impfreaktionen. Diese Störung trete laut Gerinnungspezialistin Sabine Eichinger von der MedUni Wien nur sehr, sehr selten auf.

Alarmsignale seien starke Kopfschmerzen, Übelkeit oder Schmerzen in den Beinen. Dennoch sei die Coronaimpfung sicher, betonte Eichinger auch gegenüber dem "ORF". Werden die seltenen Thrombosen rechtzeitig erkannt, seien diese laut Eichinger gut behandelbar.

Acht Impfopfer

Mittlerweile soll es acht Impfopfer nach einer "AstraZeneca"-Impfung und sieben nach "Biontech-Impfungen" geben - mehr dazu hier. Am Anfang wurden Zusammenhänge zwischen Todesfall und Impfung eher dementiert.

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