Krankenschwester baute Alko-Crash

Bild: Fotolia (Symbol)

Mit über zwei Promille und auf Tabletten hatte eine Krankenschwester (43) einen Unfall bei Gänserndorf gebaut. Ihr Sohn (12) wurde bei dem Crash schwer verletzt. Vor Gericht setzte es jetzt eine bedingte Haftstrafe von sechs Monaten (nicht rechtskräftig).

 
Gegen die Katerstimmung hatte sich die 43-Jährige noch Beruhigungsmittel eingeworfen, setzte sich trotz zwei Promille im Blut am 24. Juli 2016 ans Steuer ihres Wagens, um ihren 12-jährigen Sohn vom Vater abzuholen. Bei der Rückfahrt verlor die Weinviertlerin in Großhofen (Gänserndorf) die Kontrolle über das Auto, der Wagen landete in einer Hecke. Die Alko-Lenkerin kam mit Blessuren davon, ihr Sohn brach sich das rechte Handgelenk und erlitt Prellungen. Bereits 2013 war ihr wegen Trunkenheit am Steuer der Führerschein entzogen worden.

Vor Gericht in Korneuburg zeigte sich die Angeklagte geständig, sagte unter Tränen: "Es tut mir so leid. Ich bin schuld, dass mein Junge verletzt wurde." Für die Alko-Crashfahrt wurde sie nun wegen fahrlässiger Körperverletzung zu sechs Monaten bedingter Haft und einer unbedingten Geldstrafe von 960 Euro verdonnert. Die Angeklagte nahm das Urteil an, die Staatsanwaltschaft gab keine Erklärung ab, somit ist das Urteil noch nicht rechtskräftig.

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