Am Freitag ließ Rapid seinen "Hanse" zum 70er hochjubeln. Ein eigenes Event wurde auf die Beine gestellt, 1.300 Fans kamen zum großen Jubiläum des Goleadors nach Hütteldorf.
"Du gehörst zu Rapid wie Grün-Weiß", begrüßte Präsident Alexander Wrabetz die Rapid-Legende. Die Hütteldorfer kämpfen um ihre Ikone. "Ich kann nicht vergessen, dass mir auch übel mitgespielt wurde", betonte Krankl. Auch zuletzt gab es immer wieder scharfe Kritik des ehemaligen Ausnahmestürmers. Mit der aktuellen Vereinsführung hätte das aber nicht zu tun, meint der 70-Jährige.
Bei Sky Sport Austria betont Krankl: "Mein Blut ist grün. In meinem Herzen gibt es zwei Vereine, nämlich Rapid und Barcelona."
Dass die Fans ihren "Hanse" immer noch so feiern, rührte den Ex-Goalgetter. Bei Talk und Tore sagt er: "Ich bin sehr nahe am Wasser gebaut, man hat es ja eh gesehen. Wie die Leute da geschrien haben, hat es mich einfach gedrückt."
Rapid zauberte einen ehemaligen Barcelona-Kollegen als Überraschung aus dem Hut: "Auch dass Fernando Carro, mein Freund und CEO von Bayer 04 Leverkusen kommt, wusste ich nicht. Das war ein schwerer Moment für mich, weil ich meine Tränen nicht zeigen möchte. Ich geniere mich, aber da hat es mich gedrückt."
Sky-Kollege Peter Stöger sagt zur Krankl-Party: "Ich glaube, es ist einfach gut zusammengefallen. Jeder weiß, dass Hans Krankl einfach zu Rapid gehört. Wenn da nur Diskussion zwischen Klub und Legende ist, ist das einfach schade. Es ist immer schön, wenn es einigermaßen stimmig ist. Ich finde es super für Hans, weil ich glaube, dass es ihm wichtig ist. Ich meine auch, dass es für Rapid wichtig ist, ihre Geschichte zu kennen und zu wissen, wo ihre Leute sind."