Im Podcast "Take Me Späti" von Sara Arslan gab Katja Krasavice (29) ungewöhnlich tiefe Einblicke in ihr Leben. Die Moderatorin fragte direkt, ob das, was die Rapperin auf OnlyFans macht, Sexarbeit sei. Krasavice zog dabei eine klare Grenze: Sex habe sie auf der Plattform keinen, sie zeige dort ihren Körper.
Dann sprach sie über ihren Vater und dessen Taten: "Mein Vater war ja so ein ganz schlimmer Mann. Der hat ja mit meinen Freundinnen, die minderjährig waren, schlimme Dinge gemacht." Danach sei er ins Gefängnis gekommen. Das habe sie geprägt.
Die freizügige Darstellung auf OnlyFans sei für sie eine Reaktion darauf gewesen. "Es hat so ein bisschen meine Sexualität so kaputt gemacht", erklärte sie im Podcast. Ihre Schlussfolgerung: "Dann mache ich wenigstens Geld damit."
Geschäftlich ist die Rechnung aufgegangen. Auf die Frage, ob sie zu den Top-Creatorinnen gehöre, antwortete Katja: "Ja, ich bin 0,01%." Sie bezeichnet sich zudem als diejenige mit den höchsten Einnahmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Von den teilweise verstörenden Nachrichten in ihrem Postfach lasse sie sich längst nicht mehr beeindrucken: "Ich bin nicht geschockt über Männer." Sie mache das seit über zwölf Jahren und habe solche Nachrichten schon mit 17 bekommen.
Bemerkenswert war ihre abschließende Warnung. Ihr selbst mache die Arbeit Spaß, bei anderen sehe das anders aus: "Die meisten Girls hassen das. Die meisten Girls wollen das auch aufhören." Jungen Frauen, die den gleichen Weg einschlagen wollen, gab sie eine ernüchternde Prognose mit: "Die werden damit kein Geld machen."