Die nächste Hitzewelle kommt bestimmt. Im Bezirk Margareten sorgt man vor - mit ungewöhnlichem Einsatz: Im Innenhof des Amtshauses entsteht gerade ein Kräutergarten. Damit soll die Umgebungstemperatur um zwei Grad sinken.
Die nächste Hitzewelle kommt bestimmt. In Margareten sorgt man vor – mit ungewöhnlichem Einsatz: Im Innenhof des Amtshauses entsteht gerade ein Kräutergarten. Damit soll die Umgebungstemperatur um zwei Grad sinken.
Asphalt, Beton und Dächer machen die Stadt im Sommer noch heißer als sie bereits ist. Denn die versiegelten Flächen speichern die Energie stärker als natürliche Oberflächen. Es entstehen urbane Hitzeinseln. Diese zu reduzieren gelingt mittels Begrünung und Erhöhung des Grünanteils in Straßen und Freiräumen.
Einen Beitrag spendet nun die Bezirksvorstehung Margareten. Der asphaltierte Innenhof wird teilweise durch eine Grünfläche ersetzt. "Wir senken dadurch die Umgebungstemperatur und sorgen für mehr Wohlbefinden", sagt Bezirksvorsteherin Susanne Schaefer-Wiery. Drei Hochbeete und Pflanzen zur Fassadenbegrünung ergänzen den Amtshausgarten. "Die Hochbeete werden mit Kräutern und essbaren Pflanzen bestückt", erzählt Schaefer-Wiery. "Der Amtshausgarten wird Kindern Gelegenheit zum Garteln, Schmecken, Riechen und Verstehen geben."
In Kooperation mit den Schulen in Margareten und der Arche Noah werden Kinder Gelegenheit haben, Kräuter kennenzulernen und ihr Wachstum zu beobachten. Für die Mitarbeiter im Amt bedeutet das Grün vor ihrem Fenster ein besseres Arbeitsklima: Experten erwarten sich eine Temperatursenkung um rund zwei Grad in der näheren Umgebung.