Krawalle in Rom: Polizei räumt Platz von Migranten

Rund 1.000 Flüchtlinge campieren mitten in Rom und ließen sich nicht vertreiben. Nun eskalierte die Situation. Die Polizei setzte Wasserwerfer ein.
Die obdachlosen Migranten weigern sich seit Tagen den Platz im Zentrum Roms zu verlassen. Am Donnerstagvormittag versuchte die Polizei erneut die campierenden Flüchtlinge zum Gehen zu bewegen. Dann eskalierte die Situation: Die Obdachlosen begannen mit Steinen und Flaschen auf die Beamten zu werfen. Die Polizei griff deshalb zu drastischeren Mitteln und setzte einen Wasserwerfer ein.



Härte wird kritisiert

Amnesty International kritisierte die brutale Räumung. Rom sei dafür verantwortlich, dass die Migranten keinen Schlafplatz bekommen hätten. Außerdem sei man zu hart gegen die Obdachlosen vorgegangen. Es ist von Schlagstöcken die Rede.

Die Politik stärkt den Polizisten den Rücken. Gleichzeitig werden aber bessere Unterkünfte gefordert. Frauen und Kinder hätten Vorrang. (slo)

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